Sooregosler Oberchöuch Gesamtfoto

50 tüüflisch goldigi Johr

Willkommen auf der Homepage der Sooregosler.
Wir dürfen im 2020 unser 50-jähriges Bestehen feiern. Auf unserer Homepage findet ihr alle Infos rund um unsere Auftritte, unsere eigenen Anlässe und viel weiteres!

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So wie ich es mitbekommen hab, hat dieses Jahr niemand mehr durchgemacht so erschienen beim Schminken alle mit einem „ausgeschlafenen“ Gesicht, wobei ausgeschlafen ist übertrieben, sagen wir deshalb besser, das Gesicht hatte sich mal hinlegen können.

Als erstes standen die beiden Auftritte in der Migros statt. Auch dieses Jahr erschienen zahlreiche Fans welche wir zum Teil erst noch kürzlich am Abend zuvor gesehen haben. Einige davon sahen top Fit aus, andere hingegen sahen aber auch tatsächlich so aus, als ob auf dem Heimweg noch die Salzmaschine ihnen in die Quere gekommen ist.

Wieder zurück in Oberkirch, ging es zu Familie Gunziger zum Apero der Festwirte auch wir sagen nochmals HERZLICHEN DANK! Nach dem alle wieder etwas im Magen hatten, ging es gleich rüber zu den Nachbarn vom Alters- und Pflegeheim. Ein Auftritt welcher immer wieder schön ist und wir auch immer wieder gerne hingehen, denn die Wertschätzung der Leute ist einfach immer einmalig!

Als es dann eindunkelte, und wir die Nerven von Busi Wisu und seinem Personal einmal mehr gefordert hatten, traten wir die Reise in Richtung S-CHÖTZ. Übrigens – im Protos wurde dieses Jahr keine Pizza bestellt und gegessen :-).
In S-CHÖTZ angekommen waren alle sehr angespannt, denn Fasnachtsfreitag ist mittlerweile DER Tauftag in den diversen Gosler Registern. Wobei die Pauken und Nebelhorntaufe jeweils kein Zuckerschlecken ist.

Als dann das Eis an den diversen Bars verteilt war und die Plätze in der Halle eingenommen waren, konnten wir uns dem Guuggerspiel widmen. Ich habe nicht alles davon mitbekommen. Ich weiss nur noch dass unser Drummer Hueber zwei Bier exte und sich zehn Mal um die eigene Achse drehte und die Gosler Souverän eine Runde weiterbrachte. Ganz ehrlich gesagt, er hätte auch die Disziplin gewonnen wenn er 20 Schlaftabletten gefressen hätte und dabei nicht eingeschlafen wäre.

Nach dem Spiel nahm dann alles so seinen Lauf. Die Taufen wurden gestartet und die Band machte Musik, aber ganz ehrlich, welcher Gosler interessiert eine Band an einem Fasnachtsfreitagabend J Um ca. 23.30 Uhr war es dann soweit. Unser Tambi Pocker Städi kennt keine Gnade und forderte uns dabei auch so regelrecht wie wir auch voll waren. Eine gewagte Sache aber immerhin kamen MvB sowie Büebu nicht zum Staunen heraus. Ja, so ein Abend ohne Holländer Bier im Sortiment und Gin in div. Variationen macht es halt aus…

Um 2.00 Uhr kam dann das Heimreisemittel, also der Car wie gerufen und so gingen alle Gosler nach Hause schlafen. Kunze konnte wie gewohnt nicht bis nach Hause warten so nahm er wieder einmal mehr in der Chauffeuren Schlafkabine einen kurzen „Legu“ (Hinweis: Ist jetzt noch nicht besonders erwähnenswert!)

Zurück aus Nottwil, fand ein knappes Duzend Gosler den Weg in die Wohnung von Harry, Hüebu und Hänsu. Somit war die Homeparty im Saal lanciert, es war die perfekte Vorbereitung für die Obercheler Tagwache 2015! Gegen 4.00 Uhr wurde dann vom neuen Traumpaar TT und Sasi das Morgenessen Organisiert. Es gab sogar Lachsbröötli (jedoch ohne Zwiebeln, Zitronen und Kapern) herzlichen Dank nochmals an die beiden fürs Organisieren und Guido für die Nerven. Und ja, TT und Sasi sind schon nach wenigen Wochen für die Mutter/Vater Rolle tauglich RESPEKT!
Um 05.00 Uhr war es dann endlich soweit und der Böller krachte, somit war Oberkirch ab sofort mit dem Fasnachtsvirus infiziert. Sage und schreibe 18 Gosler (Rekord) marschierten nach Sursee b. Oberkirch. Im Städtli angekommen, war auch dieses Jahr kein Halten mehr für die Besucher der Surseer Tagwache. Mühsam fanden wir den Weg durch die Menschenmasse und manche fragten sich, wieso tue ich mir dies eigentlich an? Die Antwort gibt es bei Harry und Hänsu. Der Grund ist, weil es wohl ungefähr die geilsten 3 Stunden sind von der ganzen Fasnachtswoche, denn dies ist kein Scheiss, die beiden sind wohl die Gosler die am meisten Tagwacherfahrung haben! Sehr erwähnenswert ist auch das Joli und Chlammeräffli nicht(!) zur Tagwache erschienen sind, obwohl diese es kaum erwarten konnten am Vorabend (Anm. d. Red. Looooosers!)
Was viele auch nicht wussten, dass wir in der Goslerreihen zwei Archäologen in der Reihe haben mit Silvan und TT, leider wurden die Ausgrabungen aufgrund Einsprache des Surseer Stadtbauamtes wieder abgebrochen.
Um 9.00 Uhr folge dann der offizielle Einzug der Sooregosler zum Ständli in der Surseer Altstadt.

Um 11.00 Uhr stand das Ständli im Luzerner Kantonsspital an der Reihe. Die Platzfreiheit schätzten wir da alle, denn nach dem ewigen Gedränge in der Surseer Altstadt war dies die willkommene Abwechslung. Doch schon vor dem Ständli kamen mir wieder Erinnerungen hoch, welche ich vor 2 Jahren endlich verdrängen konnte. Schafften es doch tatsächlich 3 Goslerwiiber ins Kaffee Koller um eine Glace zu verzerren (eine davon hat zwar nichts gegessen jedoch gilt mitgegangen = mitgefangen). Blau säuft, rot frisst lässt grüssen…

Gleich danach ging es wieder weiter nach Oberkirch, in die Haselrain zu Familie Stocker. Nach getaner Arbeit, respektive Ständli spielen gab es zur Belohnung für alle Gosler der Legendäre Kartoffelsalat mit heissem Beinschinken. Übrigens auch für Manu, Steffi und die mitgegangene Mamme . Wir sagen nochmals DANKE!
Für manche war danach vorerst „liegen lang“ angesagt, damit alle gestärkt waren für den Goslerball vom Abend.

Der Goslerball am Abend war auch dieses Jahr ein voller Erfolg, da ich aber an der Nagelbar arbeitete kann ich nicht viel vom Ball allgemein sagen. Doch die Bilder auf der Website zeigen auf eine friedliche Stimmung hin. Und falls nicht, sind die Fotos gut nachbearbeitet worden im Photoshop.

Schon bereits am Mittwochabend war es soweit. Das Schminkentrinken war auf 18:15 Uhr angesetzt und die Vorfreude auf die Fasnachtswoche war bei allen förmlich Spürbar, so fragte auch das Chlammeräffli und Joli schon aufgeregt nach, wann es dann am Donnerstagmorgen zur Tagwache aufgeht.
Als dann die Farbe bei allen fachtechnisch korrekt im Gesicht verteilt war, ging es mit dem Rottaler nach Nottwil, wir sagen dem Chauffeur nochmals Herzlich Danke für die Gratisfahrt und den exklusiven Halt in Nottwil. In der DJ Halle kam diesmal nicht nur Bum-Tätsch Musik sondern ganz coole Bravo Hits von heute und früher aus den Boxen, andere verweilten sich bei McLarens Pup (eigentlich war es mehr eine Kaffeestube wo es Guinness im Offenausschank gab, das Guinness schmeckte aber trotzdem gut). Und für welche die mit schlecht gemischten Garagen Rock die Ohren zu dröhnen wollten, waren in der Foyer Bar an der richtigen Adresse. Der Auftritt auf der Bühne war sicherlich auch wieder einmal ein Highlight. Es erinnerte auch etwas an das Kasperlitheater von Büron, nur mit dem Unterschied, dass dieses Mal der Vorhang nicht aufging. Die Stimmung war richtig locker und somit ein perfekter Anlass für den Startschuss in die Gesundheitswoche. Um 2.00 Uhr war dann für die meisten aus die Maus, so ging es mit dem Car zurück nach Oberkirch.

Zum Abschluss der Vorfasnacht 2015 gastierten wir im Lande des Fussballweltmeister. Und für alle welche meinen wir waren in Portugal oder Brasilien – vom schön aussehen ist man noch nie Weltmeister geworden! Deutschland war bisher in meiner Guuggenkarriere immer wieder ein nettes Pflaster. Da entstanden Geschichten wie das fachmännische abbrennen von Pyromaterial in einer Halle, oder das betreuen einer Schlummerbar (egal was bestellt worden ist – es gab immer Cola mit einem Schuss Whiskey), oder auch schon in Sommermonaten wurde in einem Bach mitten in der Stadt nach Gold, resp. Hotellschlüssel gesucht.

Letzten Samstag durften wir Gosler in Schwarzenbach am Legendären BTS Ball teilnehmen und dies nach meinem Wissen zum ersten Mal in der Goslergeschichte überhaupt... Bisher kannten wir diesen Ball „nur“ vom hören Sagen und so waren wir alle gespannt wie ein Pfeilbogen was uns da tatsächlich erwarten wird.

Ab 16.15 Uhr waren die Tore zum Schminkraum wieder offen und so gab es wieder einmal mehr etwas Farbe ins Gesicht. Bei einigen Gosler war es sicher angebracht, das Gesicht wieder etwas farbiger zu machen, da der Vorabend in Mauensee halt doch keine Einweihungsparty einer Kläranlage war. (Anm. d. Red: Bericht von Mauensee entfällt da ich selber nicht vor Ort war, wenn aber jemand sich versuchen will beim Berichtschreiben, nur zu…) Um 18.00 Uhr ging dann die Fahrt Richtung Schwarzenbach los. Auch Harry hatte grosse Freude, dass die Carfahrt via Steueroase geht. Denn seine Desire (mit Roma Ultra im Bauch) warteten am Fenster schon ganz ungeduldig bis wir uns bei der Vorbeifahrt dann gegenseitig zuwinken konnten.

Mit dem Startschuss als Nummer 1 beim Monsterkonzert wurde gleichzeitig auch das Festgelände zum Schlachtfeld erklärt. Im Anschluss zum Monster, wie immer, noch was zwischen die Zähne hauen kurz 2-3 oder noch mehr nehmen und dann war auch schon Zeit für unseren Auftritt. Denn Nico startete die TV-Box wie geplant um 20.45 Uhr. Es war wirklich ein ganz gemütlicher Abend, die Stimmung war super und die Flüssignahrung floss wie Wasser runter. Ich habe mir auch sagen lassen, dass die Pommes am Foodstand sehr sensationell waren, da ein spezielles Gewürz für diese verwendet wurde. Da dies aber Frauensache ist, kann ich als Mensch aus Kompetenzgründen leider nicht tiefer darauf eingehen. Aufgeblasen wurde meines Wissens dieses Mal mit Gosler Beteiligung niemand. So kann ich die Zeit hier im Bericht etwas nach vorne drehen… Um Mitternacht war es dann soweit. „So en cheibe Rico“, ein Einheimischer welcher am Osten vom Dorf Schwarzenbach wohnt spielte seine CD Sammlung durch. Nach dem Motto „döregheie“ gingen die letzten Stunden vorbei wie im Flug und das Feeling war nahezu dasselbe wie dies in Oberkirch jeweils an der Nagubar sein muss. Chäsi war es aber schon vor dem ersten Ton vom DJ zu bunt, respektive zu doppelt, dreifach oder sogar noch mehr. So wurde er auf ein Taxi begleitet welches ihn wohl nach Hause brachte.

Ja, das erste Mal in Schwarzenbach war ein spektakuläres Ding. Jedoch wird in der Redaktion nach wie vor Radio Central eingeschaltet bleiben… Die Tage sind nun gezählt, noch rund 10 Tage dauert es bis zum SchmuDo. Und da wir das 45 jährige Bestehen feiern, folgt quasi jedes Weekend wieder ein Highlight. Am kommenden Wochenende werden wir nach Oberkirch (D) reisen, wo wir zum 77 jährigen Bestehen jener Zunft da sein werden. Gemeinsam mit anderen Obercheler Vereinen wo unter anderem auch passive Gosler mitkommen werden, werden wir somit gemeinsam den letzten Feinschliff untereinander gegenseitig Verpassen für die Fasnachtswoche. Ich und meine Leber freuen sich schon jetzt wie eine Antilope darauf.

Nulla quam musica est pati. Fac maxime de ea!

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