Sooregosler Oberchöuch Gesamtfoto

50 tüüflisch goldigi Johr

Willkommen auf der Webseite der Sooregosler.
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In aller Früh besammelten sich die Gosler am Samstagmorgen in der ZSA. Jedem der anwesenden Profimusikern war klar welch ein straffes Programm sie heute zu absolvieren hatten. Nach dem Schminken wurden sie von Markus begrüsst. Er war der Fahrer des Cars welcher die Musiker nach Engelberg bringen sollte. Dieser Markus, er wollte partout nicht Chauffeur genannt werden, chauffierte die Gosler ohne Probleme nach Engelberg. Während der Fahrt beigeisterten die Erstalis mit Engelsgesang die anderen Fahrgäste. Sie machten die Sache so gut, sodass gewisse Individuen gar nicht mehr aufhören wollten. In Engelberg angekommen, wurden die Gosler nur kurze Zeit später per Gondel in Richtung Trübsee gebracht. 

In der Höhe angekommen bereiteten sich die Vollblut-Musiker professionell mit Jassrunden, Kaffee und Tee auf den ersten Auftritt vor. Wer nun befürchtet hatte, den Goslern würde bei der Höhe die Luft zum Spielen weggleiben, der wurde Lügen gestraft. Beide Auftritte wurden vom Teilzeit-Tambi MT für gut befunden. In der freien Zeit vergnügten sich die Oberkircher Musikanten in der Gaststube oder schlittelten (als Schlitten diente ein Essenstablar...keine weiteren Fragen...) die Abhänge herunter. 

Danach ging es wieder zurück ins Tal wo beim Chalet wo zahlreiche Schaulustige und Touristen auf die Gosler warteten. Auch dort zeigten die Musiker einen sauberen Auftritt, was aufgrund der fortgeschrittenen Konsums von alkoholischen Getränken bei einzelnen schon eine wahre Meisterleistung darstellte. Nach dem Auftritt versammelten sich die Gosler noch bis zu Abfahrt nach Dallenwil im Chalet, wo auch noch altgediente Ex-Gosler auf sie warteten. 

Während der Fahrt nach Dallenwil schlug wieder einmal die Stunde des Alleinunterhalters Pascal. Die laufende Witzmaschine aus Oberkirch übernahm kurzerhand das Mikrofon und trällerte einen "guten" Witz nach dem anderen. Endlich in Dallenwil angekommen, vergügten sich die Gosler im grossen Festgelände bis ihr Auftritt anstand. Als man sich dann zum Auftritt beim Anhänger besammelte, musste der gute Teilzeit-Tambi MT wohl zweimal leer schlucken: Ihm offenbarte sich ein Bild des Grauens. Der Zustand einiger Gosler war derart...ramponiert dass man nicht an einen Auftritt denken konnte. Doch wie bereits oben erwähnt sind die Sooregosler eben eine abolute Profi-Truppe die auch unter erschwerten Umständen liefern können. So auch letzten Samstag. Die Gosler legten nochmals einen geilen (der Chronist möchte sich für Wortwahl entschuldigen, doch es musste einfach mal raus) Auftritt hin. Das hätte wohl der ebenfalls starke ramponierte MT nicht mehr für möglich gehalten. Doch was im Sport gilt auch eben in der Fasnacht: Wenn es wichtig wird, muss man Leistung zeigen!

Nach dem Auftritt vergnügten sich die Gosler weiterhin auf dem Festgelände. Unter ihnen übrigens auch der Ex-Gosler und ebenfalls Ex-Chronist Hänsu Faden. Kurz vor 02:00Uhr war es Zeit für Gosler langsam nach Hause zu fahren. Leider war die Abfahrt ein einzig wahres Chaos. Die ramponierten Gosler trugen wohl auch nicht gleich zur Beruhigung bei der Situation bei...sagt man...

Fast eine Stunde verging bis sich der Car in Bewegung setzen konnte. Aufgrund eines technischen Defekts des Anhängers (verschuldet durch den Chauffeur, nein es war nicht der Markus) und einem chaotischen organisierten Parkingmanagement musste der Ahnänger sogar im fernen Obwalden (oder war es Nidwalden?) gelassen werden...

Wie das Jäggli des volksnahen Präsidenten TT (vgl. 2018) im letzten Jahr, liessen die Gosler etwas in Engelberg resp. Dallenwil zurück. Doch genau wie letztes Jahr gibt auch hier ein Happy End: Der Anhänger fand den Weg nach Oberkirch am Sonntag wieder und steht den Profi-Musikern wieder zur Verfügung, wenn es am Freitag nach Triengen zum Suugerball geht...

 

Bereits am späten Nachmittag des vergangenen Samstags konnte der umtriebige Oberkircher eine Meute Hasen in der nähe der ZSA beobachten. Ungewohnt früh trafen sich die Golser beim Schminken im "Chäller". Das Ziel des heutigen Abends: Das Guuggertreffen in Willisau. Als die nun geschminkten Gosler die warme ZSA verließen, war der Car schon Abfahrbereit. Doch dann erblickten sie den Fahrer des Gefährts: Diesel-Peter. Ein paar Gosler, vorzugsweise diejenigen mit schon ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel, fingen sogleich an sich köstlich zu amüsieren.

Werte Leser dieses gesellschaftskritischen Informationsmediums, der Chronist kann Ihnen nur in groben Zügen erklären was es mit dem sonderbaren Diesel-Peter auf sich hat. Es sei Ihnen jedoch gesagt, dass vor Jahren ein voller Dieseltank, ein offener Tankdeckel, viele Kurven und eine beträchtlichen Menge an Ölbindern dabei eine wichtige Rolle gespielt haben sollen...

Nun, bei der Fahrt in die Metropole des Luzerner Hinterlands kann der Chronist von keinem erneuten geschichtsträchtigen Malheur, welches einen neuen Spitznamen generiert hätte, berichten. 

In Willisau angekommen, vergnügten sich die Frauen und Mannen aus Oberkirch an den Bierständen, des bereits fasnachtlich dekorierten Städtchens oder weilten in den warmen Schenken der Altstadt. Bald war es aber soweit für den ersten Umzug der neuen Saison. Als eine der ersten Formationen überzeugten die Gosler, das trotz bitterer Kälte zahlreich gekommene Publikum. Nach einem weiteren Auftritt auf der Kirchentreppe ging weiter im straffen Zeitplan, denn schon wenige Minuten nach dem Auftritt am Monster spielten die Sooregosler Oberchöuch bereits wieder. Am Auftritt vor der Festhalle zeigten die Vollblut-Musiker nochmals ihr ganzes Können und schlossen den Abend, was die Auftritte angeht, erfolgreich ab. 

Nach einer Stärkung nahmen die Gosler die Festhalle und die Kafistube in Beschlag. Nach Stunden des Jassens und des Konsumierens von vornehmlich alkoholisierten Getränken, ging es dann irgendwann nach Hause. Sie merken bestimmt, werte Leser, dem Chronisten fehlen hier doch einige Details. Doch auch Chronisten sind dem Alkohol nicht abgeneigt und können sich aufgrund dessen nicht immer an alles erinnern, respektive niederschreiben. Entschuldigen Sie meine Verfehlungen, ich hoffe mich wieder in alter Frische, nach dem Schneetag in Engelberg bei Ihnen zu melden. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt...wobei es ist Schneetag...hoffen Sie aber erwarten Sie nicht zuviel...

Freitag

Wenn leise der Schnee rieselt, dann treffen sich die Schneehasen in der Polo-Ferrari-Bar. Was in der gängigen Biologie bereits als Naturkonstante abgetan wird, hat ihren Ursprung im beschaulichen Oberkirch. Dort kann der Laie einmal im Jahr Zeuge werden wie die Sooregosler Oberchöuch in der kultigen Polo-Ferrari-Bar einkehren. Auch in diesem Jahr war es wieder soweit. Im dichten Schneegestöber des 11.01 traf sich die Hasencrew aus Oberkirch um den anwesenden Gästen (das "who is who" des gesamten Dorfes) ein Ständchen zu spielen. Unter der Leitung des Hobby-Tambourmajoren MT (für alle eifrigen auswärtigen Leser: Der Mann heisst mit getauften Namen Markus, das erklärt das M in MT. Da er sich mit seinem Bruder noch den Nachnamen Trachsel teilt, wurde aus Markus Trachsel MT. Entschuldigen Sie meinen kurzen Exkurs in die Namenkunde der Gosler aber es musste mal gesagt werden.) spielten die Gosler unter freiem Himmel ihre schönsten Klänge. Während der gute Petrus es aus grosser Höhe schneien liess waren einige Gosler, darunter der Chronist, froh über einen gedeckten Platz. Der Paukenzampano Mändali hatte wohl kurzfritig andere Pläne und verkleidete sich als Schneemann (mit gütiger Hilfe der Posaunenlegende Häfi), was für einiges Gelächter sorgte. Nach dem gelungenen Auftritt vergnügten sich die Gosler noch bis in die frühen Morgenstunden in der gut besuchten Polo-Ferrari-Bar wo die Gastgeber einen wirklich gelungenen Anlass auf die Beine gestellt haben. 

 

Samstag 

"Tereter Nächt". Diese Zwei an sich harmlosen Worte verkommen in Kombination zu einem der tragenden Säulen der Vorfasnacht. Dementsprechend gross war die Vorfreude auf das durch die Dorfguuger Knutu-Teret organsierte Fete. Nach dem obligaten Schminken in der ZSA und einer kurzen Carfahrt nach Teret hatten die Gosler ihren ersten Auftritt am Monsterkonzert. Als eine der einzigen Formationen spielten die Musikanten aus Oberkirch mit dem anmutenden "Grend". Nach getaner Arbeit nutzen die Gosler die Zeit bis zum nächsten Auftritt effizient. Viele von ihnen konnte man in der "Schnopfhötte" begutachten. Dort spielte die legendäre Erika Arnold auf. Wer an dieser Stelle auf ein spontanes Comeback des "Tenors aus Teret", Pascal Emmenegger gehofft hat, muss der Chronist leider enttäuschen. Trotz einer winkenden Gage im einstelligem Bereich, wollte sich der gefeierte Held der Chöblete 2019 nicht zu einem erneuten Auftritt hinreissen lassen. Der Abend nahm aber noch eine tragische Wendung: Erika Arnold bat den schon ganz bleich werdenden Pascal nämlich auf die Bühne. Doch anstatt ein Lied mit ihm zu trällern, überreichte sie ihm eine ganzen Karton Mohrenköpfe mit wärmsten Glückwünschen. Welch eine Geste! Im Namen der Sooregsoler dankt der Schreiberling herzlich für diese Überraschung!

Doch nun genug der Sentimentalitäten. Gespielt wurde nämlich auch noch. Und wie! Die Gosler zeigten auch zu später Stunde einen tollen Auftritt und liessen das anwesende Partyvolk so richtig abgehen. Ein von A-Z gelungener Abend für die Gosler neigte sich nach dem Auftritt aber noch nicht dem Ende entgegen. Bis in die frühen Morgenstunden genossen die Oberkircher Musikanten die Festivitäten bevor es dann für den ein oder andern langsam nach Hause ging...

 

Der Startschuss für die jährliche Vorfasnachts-Saison fiel für die Sooregosler Oberchöuch, wie auch bereits im letzten Jahr, bei der Chöblete in Neuenkirch. Unter dem Motto "Muesch no Hase ha?" besammelten sich die Gosler in der ZSA wo es zum ersten Mal ans Schminken ging. Das Schminkteam hat hier alle Register gezogen und bewies bei der Auswahl der Farben und Formen grosse Kreativität und Kompetenz. 

Danach begrüsste die Gosler ein alter Bekannter: Schwarzentruber Rolf, der Busfahrer mit dem unverwechselbarem Charme chauffierte die Oberkircher Berufsmusiker nach Neuenkirch. Er erwies sich als loyaler Zeitgenosse und kam sogar dem starken Wunsch nach einer Tour um einen Verkehrskreisels nach. Zu stark waren wohl die "CHREISU", "CHREISU", "CHREISU"-Rufe der Passagiere. 

Angekommen im beschaulichen Neuenkirch, musste unser allseits beliebter Tambi MT sein ganzes Können unter Beweis stellen. Um die Auftrittszeiten zu ermitteln, mussten sämtliche Tambourmajoren der anwesenden Guuggen sich einem knallharten Selektionsverfahren stellen. In einem Dartwettkampf Tambi gegen Tambi wurde Klarheit geschaffen. Im Stile Phil Taylors (ex-Toilettenreiniger und Rekordweltmeister im Dart) löste MT diese Aufgabe mit Bravour und ergatterete sich den Sieg. Unter tosendem Applaus der anwesenden Gosler wählte der Hobby-Tambi, eine den Goslern sehr zusagende Auftrittszeit. 

Wenig später war der erste Auftritt der Fasnacht 2019 Tatsache. Ohne Zwischenfälle (nicht wie in den letzten Jahren) spielten die Gosler souverän ihren Part herunter und wussten mit den zwei neuen Liedern "Bought and Sold" und "Sennesinger" die Partymeute zu begeistern. 

Nach getaner Arbeit, gesellten sich Hasenmeute aus Oberkich unter das zahlreich anwesende Feiervolk. Als Hotspot diente die Kafistube in welcher die legendäre Erika Arnold auftratt. Je länger der Abend dauerte, desto lauter sangen die Gosler die Texte der "ONE WOMAN POWER FRAU BAND" nach. Ein Mann, welcher bereits an der letzjährigen Tereter Nächt als "Tenor aus Teret" Weltruhm erlangte, übermannten die Gefühle. Emmeneggers Pascal hatte seine Gesangskarriere offiziell letztes Jahr zum Leidwesen seiner weltweiten Fangemeinde beendet doch an diesem Abend gab er sein spontanes Comeback. Mit Erika zusammen trällerte der Sängerknabe einen Gassenhauer nach dem anderen. Die beiden Entertainer brachen die Hütte buchstäblich zum Beben. Das kongeniale Duo begeisterten mit neuen unplugged Version des Kultliedes "Das esch de Troxler Jost" die Massen. Eine Show, die selbst die leider verhinderte Helene Fischer wohl vor Neid erblassen liesse. 

Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert und gesungen. Die Vorfasnacht wurde gebührend eröffnet. Im Nachgang des Fests, verkündete der "Tenor aus Teret" Pascal Emmenegger leider seinen Rücktritt aus dem aktiven Showgeschäft. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist ein weiteres Comeback allerdings noch nicht defintiv ausgeschlossen. Wir bleiben dran! 

Nach dem letzten Schminken der Saison fand sich die Gosler-Crew im Restaurant Protos wo unser Hauptsponsor Ali uns ein köstliches Mittagessen servierte. Nach der Stärkung machten sich die Gosler auf in Richtung Sursee (dieses mal per Zug) um am Umzug teilzunehmen. Bei strahlend schönem Wetter liefen nahmen die Gosler am Umzug teil. Ein wunderschönes Erlebnis vor zahlreichen Zuschauern. Nach einem Ständli und Apéro bei Bräuchi (Vielen Dank) stand das letzte Kapitel der Fasnacht 2018 an.
Gegen Abend fanden sich die Gosler ein letztes Mal beim Untertor ein. Das Pöögverbrenne, der letzte Akt der Fasnacht 2018 sollte zusammen mit den Golsern eingeläutet werden. Nach dem kurzen Umzug fanden sich die Gosler in der Mitte des Städtlis ein wo der Pöög verbrennt wurde. Das Verbrennen des Pöögs war gleichbedeutend mit dem Ende der Fasnacht 2018. Nach einem weiteren kurzen Auftritt beim Brunnen war auch die Saison, musikalisch betrachtet, für die Gosler vorbei. Das Ende der Saison wurde danach in der Sonne "gebührend" gefeiert (Aufgrund der geltenden Jugendschutzbestimmungen kann der Schreiberling hier nicht auf die Details des feuchtfröhlichen Schlusspunktes eingehen).
 
Die Fasnacht 2018 ist Geschichte. Wir möchten allen beteiligten Helfern, Zuhörern und Allen die uns in irgend einer Form unterstütz haben DANKE sagen.
Wir wünschen euch noch einen schönen Frühling und Sommer und können es kaum erwarten bis die schönste Zeit des Jahres wieder beginnt. #sooregoslerout #mergsendeusweder #muetermöuch

Unser Hauptsponsor

Restaurant Protos

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Estermann AGTechnik im Bau AGEstermann AG