Bald ist die Vorfasnachtssaison 2020 bereits Geschichte. Ein guter Grund für den Chronisten die Geschehnisse Revue passieren zu lassen und mit ein paar Anekdoten der Gedächtnisse der Gosler auf die Sprünge zu helfen. In einem vierten Teil befasst sich der Schreiberling mit den Auftritten im wunderschönen Mauensee und Schwarzenbach.

Nicht schlecht dürfte mancher Gast am Freitagabend gestaunt haben, als er die Sooregosler Oberchöuch letzten Freitag das Festgeländer des Fäägerweekends betraten. Verstärkt mit den Passiven brachten es die Gosler auf eine riesige Delegation. Auf den Auftritt, tradionellerweise immer um 23:00Uhr, bereiteten sich die Oberkircher Vollblutmusikanten professionell vor. Sei es beim Jassen (wo der Jassgott dem Chronisten wiederum ans Bein seichte…) oder beim gemütlichen Zusammensein unter Kollegen. Die Aktivmitglieder wie auch die Passivmitglieder genossen sichtlich die prestigeträchtige Atmosphäre in Mauensee. Doch, auch die Pflicht rief: Um 23:00Uhr spielten die Gosler auf der Bühne auf und wussten das Partyvolk zu begeistern. Sei es mit «get back» oder «geklaut» die Oberkircher trafen (fast) jeden Ton und legten einen grandiosen Auftritt hin. Auch der «goldige Mocken» und bis dato führende im Jasscup, MT war vollumfänglich zufrieden. Wer gut hinhörte, konnte sogar beim Instrumentenwagen ein Revival der weltberühmten Hans Jucker-Imitation von Kolbs Raffael bestaunen. Kolb alias Harry mimte, die leider verstorbene Sportreporterlegende («Jo nei ez chömed zwe!, Du Pesche jetz chömed zersch no schiss Ponys!,») perfekt nach, wie er das schon vor Jahren getan hatte. Danach wurde das Erinnerungsvermögen des Chronisten, aus Gründen zunehmend eingeschränkter. Ihm wurde jedoch zugetragen, dass sich die Gosler danach innig den Festivitäten widmeten. Bis in die frühen Morgenstunden waren die Oberkircher am Fest anzutreffen und feierten bis…

 

 

Wie immer in der Vorfasnachtssaison geht es Schlag auf Schlag. Wenige Stunden nach Mauensee, stand bereit das nächste Highlight an: Der BTS-Ball in Schwarzenbach. Nach dem Schminken in der ZSA ging es per Reisecar nach Schwarzenbach. Im Car hatte der volksnahe Präsident eine, eher unschöne Meldung zu verkünden. Aufgrund von bürokratischen Querelen im Wallis und Visa-Problemen musste der Präsident schweren Herzens das Auslandweekend in Visp absagen. Doch der Vorstand hat ganze Arbeit geleistet und ein tolles Ersatzprogramm (Samstag: Schneetag in Sörenberg und anschliessend Carneval in Buttisholz, Sonntag: Städtlifasnacht Willisau) auf die Beine gestellt. In Schwarzenbach angekommen, spielten die Gosler am Monster und verpflegten sich. Die Oberkircher stellten am Monsterkonzert einen Dezibelrekord auf, welcher von keiner anderen Guugenmusik geknackt wurde. Der Auftritt selber, war bereits um 20:45Uhr, sodass nur wenig Zeit blieb zwischen Verpflegung und Auftritt. Beim Auftritt im Kaffeezelt brillierte die SGO-Crew, wiederum mit dem «Kafistobe-Medley» und konnte sich danach den Festivitäten widmen. Zum Eklat kam es aber nur wenige Stunden nach Auftritt: Nach einer krachenden Niederlage im Jasscup gegen den Chronisten (Sohn des Jassgottes) und den Weltmeister, präsentierte sich der «goldige Mocken» MT als schlechter Verlierer. Der in jeder Hinsicht gänzlich untalentierte MT, packte die Jasskarten (Erbstücke des allmächtigen Jassgottes) des Chronisten und warf sie quer durch den ganzen Raum. Diese Unverschämtheit wird als die «Schande von Schwarzenbach» in die Annalen der Jassgeschichte eingehen und noch vor dem eidg. Jassgerichtshof behandelt werden. Im Nachgang feierten die Gosler bin in die frühen Morgenstunden und widmeten sich den Bars mit ihren kühlen Getränken. 

 Schlechter Verlierer und schlechter Mensch: MT, hier mit seinem Bruder TT

Schlechter Verlierer und schlechter Mensch: MT (links), hier mit seinem Bruder TT