Über die Hälfte der Vorfasnacht ist bereits Geschichte. Ein guter Grund für den Chronisten die Geschehnisse Revue passieren zu lassen und mit ein paar Anekdoten der Gedächtnisse der Gosler auf die Sprünge zu helfen. In einem dritten Teil befasst sich der Schreiberling mit den Auftritten in Triengen und Altbüron.

Schon seit einigen Jahren geht es für die Gosler regelmässig nach Triengen an den Suugerball. Schon kurz nach dem Feierabend versammelten sich die Vollblutfasnächtler in der ZSA,

wo die Schminkteam bereits auf sie warteten. Auch in diesem Jahr leistete das Schminkteam sehr gute Arbeit und die Oberkircher Musikanten waren in Kürze bereit um nach Zahnbürsten-City zu fahren. Dort angekommen, verpflegten sich die Gosler und genossen den Apéro, ehe sie sich den gängigen Festivitäten widmeten. Beispielsweise suchte der Jasscup die Kafistube auf. In einem Freundschaftsspiel bezwangen dort der Weltmeister und der Sohn des Jassgottes die beiden Slalomakrobaten Pitschli und Pascal, während die Vorjahressieger TT und Troxler Jost gegen die führenden Chäsi und MT erwartungsgemäss den Kürzeren zogen. Kurz nach Mitternacht spielten die Gosler dann gross auf und spielten ihre grössten Hits, ehe sie sich wieder unter das Partyvolk mischten. Um 02:00 Uhr fuhr dann der Reisecar, samt Anhänger wieder zurück in Richtung Oberkirch wo die Gosler danach alle, relativ müde nach Hause gingen. Alle Gosler? Nein, ein paar zog es anschliessend nochmals nach Triengen, doch dazu später mehr…

Bereits rund zwölf Stunden, nachdem der Car die Gosler aus Triengen nach Oberkirch zurückgebracht hatte, standen die Gosler wieder zum Schminken bereit. Einer freute sich ganz euphorisch auf das Schminken. Das Gosler-Urgestein Mändu 9.5 hatte Stunden vorher sich nach der Fahrt nach Oberkirch, zurück nach Triengen aufgemacht um dort nochmals zu feiern. Mit einem grossen «Captain-Sharky»-Kleber am Rücken wurde Posaunist gebührend empfangen. Nach dem Schminken ging es zur Familie Kunz wo die Gosler ein Ständli spielten und sich nachher mit leckeren Spaghetti verpflegten.
Nach der Stärkung ging es für Oberkircher Dorfmusikanten nach Altbüron, dem Geburtsort des «besten» Sportchefs der Welt, Remo Meyer. Nachdem die Oberkircher am Monsterkonzert teilnahmen, verteilten sich die Gosler auf dem weitläufigen Festgelände, ehe sie sich um 21:30 Uhr, in einem Guuggen-Battle mit den Fröschlochruuggern Zell massen. Der «goldige Mocke» MT forderte alles von seinen Schützlingen und trieb seine Gosler zu wahren Höchstleistungen. Vor allem das Schlagregister war nach diesem, unglaublich dynamischen Auftritt, ziemlich mitgenommen und genoss danach die «Erfrischung» beim Instrumentenwagen. Übrigens: «Captain Sharky» machte auch beim Auftritt eine gute Figur, einzig verwechselte er «get back» mit einem Zwischenrhythmus und tänzelte leichtfüssig herum, anstatt zu spielen, was zu grossem Gelächter führte. In der Folge wurde ordentlich gebechert und gejasst. Zum Jassen möchte der Chronist keine Worte verlieren, ihm und Pascal scheint der allmächtige Jassgott, an diesem Abend den grossen Mittelfinger entgegengestreckt zu haben….Item, so spielten und tranken sich die Gosler durch den Abend und genossen die Zeit in Altbüron in vollen Zügen. Um 03:00 Uhr verliessen die Gosler die Festivitäten wieder und machten sich auf in Richtung Heimat, diesmal mit «Captain Sharky» im Gepäck…