Zurück aus Nottwil, fand ein knappes Duzend Gosler den Weg in die Wohnung von Harry, Hüebu und Hänsu. Somit war die Homeparty im Saal lanciert, es war die perfekte Vorbereitung für die Obercheler Tagwache 2015! Gegen 4.00 Uhr wurde dann vom neuen Traumpaar TT und Sasi das Morgenessen Organisiert. Es gab sogar Lachsbröötli (jedoch ohne Zwiebeln, Zitronen und Kapern) herzlichen Dank nochmals an die beiden fürs Organisieren und Guido für die Nerven. Und ja, TT und Sasi sind schon nach wenigen Wochen für die Mutter/Vater Rolle tauglich RESPEKT!
Um 05.00 Uhr war es dann endlich soweit und der Böller krachte, somit war Oberkirch ab sofort mit dem Fasnachtsvirus infiziert. Sage und schreibe 18 Gosler (Rekord) marschierten nach Sursee b. Oberkirch. Im Städtli angekommen, war auch dieses Jahr kein Halten mehr für die Besucher der Surseer Tagwache. Mühsam fanden wir den Weg durch die Menschenmasse und manche fragten sich, wieso tue ich mir dies eigentlich an? Die Antwort gibt es bei Harry und Hänsu. Der Grund ist, weil es wohl ungefähr die geilsten 3 Stunden sind von der ganzen Fasnachtswoche, denn dies ist kein Scheiss, die beiden sind wohl die Gosler die am meisten Tagwacherfahrung haben! Sehr erwähnenswert ist auch das Joli und Chlammeräffli nicht(!) zur Tagwache erschienen sind, obwohl diese es kaum erwarten konnten am Vorabend (Anm. d. Red. Looooosers!)
Was viele auch nicht wussten, dass wir in der Goslerreihen zwei Archäologen in der Reihe haben mit Silvan und TT, leider wurden die Ausgrabungen aufgrund Einsprache des Surseer Stadtbauamtes wieder abgebrochen.
Um 9.00 Uhr folge dann der offizielle Einzug der Sooregosler zum Ständli in der Surseer Altstadt.

Um 11.00 Uhr stand das Ständli im Luzerner Kantonsspital an der Reihe. Die Platzfreiheit schätzten wir da alle, denn nach dem ewigen Gedränge in der Surseer Altstadt war dies die willkommene Abwechslung. Doch schon vor dem Ständli kamen mir wieder Erinnerungen hoch, welche ich vor 2 Jahren endlich verdrängen konnte. Schafften es doch tatsächlich 3 Goslerwiiber ins Kaffee Koller um eine Glace zu verzerren (eine davon hat zwar nichts gegessen jedoch gilt mitgegangen = mitgefangen). Blau säuft, rot frisst lässt grüssen…

Gleich danach ging es wieder weiter nach Oberkirch, in die Haselrain zu Familie Stocker. Nach getaner Arbeit, respektive Ständli spielen gab es zur Belohnung für alle Gosler der Legendäre Kartoffelsalat mit heissem Beinschinken. Übrigens auch für Manu, Steffi und die mitgegangene Mamme . Wir sagen nochmals DANKE!
Für manche war danach vorerst „liegen lang“ angesagt, damit alle gestärkt waren für den Goslerball vom Abend.

Der Goslerball am Abend war auch dieses Jahr ein voller Erfolg, da ich aber an der Nagelbar arbeitete kann ich nicht viel vom Ball allgemein sagen. Doch die Bilder auf der Website zeigen auf eine friedliche Stimmung hin. Und falls nicht, sind die Fotos gut nachbearbeitet worden im Photoshop.