Frisch "gebröscht" und noch nicht ganz von den Folgen der Jubifeier in Dagmersellen am Vorabend erholt, wurden die Gosler vom Eurobus-Car abgeholt.
Das der Adapter für de Anhänger-Stecker fehlt hat man rasch bemerkt und Tinu holte einen Zuhause und kam zurück direkt.
Die Gosler meinten dass die musikalische Unterhaltung im Party-Car noch stark zu verbessern war.
Es war zu wenig laut, zu wenig rockig, und manch einer war noch etwas bockig.
Mindestens die unfreiwillige Ententainer waren erleichtert, hatten wir Schlierbach dann erreicht.
Kaum angekommen stapften wir durch den Schnee mit unseren Instrumenten hinauf zum Allball-Festgelände mit tropfender Nase und kalten Händen.
Dann wurde die Kaffeestube inspiziert und Most und Allballkaffee fleissig degustiert.
Bald schon trommelte der Tambi uns zusammen, man soll sich für den Auftritt sammeln.
Die Bühne war zu klein, das war für alle zu sehen, deswegen mussten die Bässe auf dem Bartresen stehen. Beim "gugge" haben wir die Kaffistube richtig gerockt und nur einmal kurz gestockt. Ein grosser Dank dem Publikum, den bei "Kneipe" blieb keiner stumm.
In der Halle spielten viele "Guggen" und das so richtig gut, wir hörten zu ond zogen vor Ihnen den Hut.
Im Verlauf des Abends wurde die Shötlibar rege besucht, was am nächsten Morgen so manch einer verflucht. Angestossen wurde auf den Geburi des volksnahen Präsidenten auch, wie's ist alter Gosler-Brauch. Wie immer am Schluss, fuhr dann im drei Uhr unser Bus. Da passte keiner mehr rein, denn viele Obercheler kamen mit uns heim.